Jugendpflege
der Hansestadt Lüneburg

Ziele

Ziele


Im Arbeitsfeld "Partizipation" verfolgt die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg vier Leitziele: 

Leitziele:
- gesellschaftliche und politische Teilhabe ermöglichen
Demokratie fördern
- Vielfalt gestalten
- Extremismus, Rassismus, Radikalisierungsprozessen, Gewalt und Politikverdrossenheit aktiv und präventiv entgegenwirken
Die Jugendpflege versteht diese Leitziele als Querschnittsaufgabe und "Haltung" für ihr gesamtes "Tun", also für sämtliche Aktivitäten, Aufgaben- und Projektbereiche. 


Maßgeblich sind hierbei die folgenden, aus den Leitzielen abgeleitete Mittler- und Handlungsziele:
Mittlerziele:
Demokratie positiv erlebbar machen und demokratisches Handeln fördern
- den solidarischen Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken
- ein diskriminierungsfreies Miteinander fördern
- interkulturelle Kompetenzen fördern (z.B. Stärkung von Empathie, Toleranz, Solidarität und Respekt; Anregung zur kritischen Selbstreflexion bzgl. eigenen Vorurteilen, Sorgen und Ängsten)
- Vorurteile abbauen
- den Austausch und positive Kontakterfahrungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen ermöglichen
- einen Beitrag dazu leisten, dass junge Menschen Vielfalt als Chance erfahren
- Maßnahmen zur Sensibilisierung, Präventions- und Aufklärungsarbeit bzgl. Extremismus, Rassismus, Radikalisierungsprozessen, Gewalt und Politikverdrossenheit entwickeln und umsetzen
- dazu motivieren, aktiv am gesellschaftlichen und politischen Leben in Lüneburg teilzuhaben (u.a. im Rahmen von zielgruppenorientierten Freizeit-, Informations- und Beratungsangeboten)
- die Selbstreflexion bzgl. eigener Stärken, Schwächen, Interessen und Wünsche fördern
- Selbstwirksamkeit stärken
- dazu motivieren mitzumachen und sich zu beteiligen, d.h. ihre Bedürfnisse zu artikulieren, mitzureden, ihren sozialen Lebensraum aktiv mitzugestalten und progressiv weiterzuentwickeln
- junge Menschen an politischen Entscheidungsprozessen beteiligen
- soziales und politisches Engagement stärken
- die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen bzw. von Frauen und Männern fördern
- einen toleranten Umgang mit verschiedenen sexuellen Orientierungen fördern​

Handlungsziele: 
Entwicklung und Umsetzung von stadtteilbezogenen und stadtteilübergreifenden Projekten und Maßnahmen entsprechend der Leit- und Mittlerziele
- Entwicklung und Umsetzung von zielgruppengerechten, zeitgemäßen und modern-innovativen Projektformaten, Kommunikations-, Werbe- und Promotionmaßnahmen
- Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Einbindung von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichsten sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen, insbesondere auch von jungen Menschen mit sozialen Herausforderungen
- Intensivierung der Netzwerkarbeit: Aufbau, Pflege, Stärkung und Weiterentwicklung des Netzwerks „Lokale Partnerschaft für Demokratie!“; Gestaltung neuer Kooperationen

Kinder- und Jugendkonferenzen

Kinder- und Jugendkonferenzen


Zu müde zum Lesen? Dann schaut Euch unser Erklärvideo an!

Die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg organisiert Kinder- und Jugendkonferenzen jedes Jahr in einem anderen Stadtteil. 

Kinder- und Jugendkonferenzen machen Demokratie auf niedrigschwellige Art und Weise im unmittelbaren Lebensumfeld positiv erlebbar. Junge Menschen werden aktiv in die Mitgestaltung ihres Sozialraums eingebunden und an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt. 

Im Rahmen einer Vorbereitungsphase beschäftigen sich die Kinder und Jugendlichen innerhalb der Stadtteileinrichtungen (Jugendtreffs, Horte, Schulen, Sportvereine etc.) mit der Frage, welche Wünsche und Verbesserungsvorschläge sie für ihr Lebensumfeld haben.

Auf der anknüpfenden Kinderkonferenz entwickeln sie diese zu konkreten Projektideen weiter und präsentieren sie vor Vertreter/innen aus Politik, Verwaltung und den Stadtteileinrichtungen. Die Akteur/innen aus Politik und Verwaltung treten mit den jungen Menschen in Austausch. Sie hören zu, beantworten Fragen, diskutieren mit ihnen und unterstützen sie gemeinsam mit der Partizipationsbeauftragten und den Mitarbeiter/innen der Jugendpflege bei der Umsetzung ihrer Ideen, denn diese sollen nach Möglichkeit auch wirklich umgesetzt werden. 

Ca. 2-3 Monate nach der Kinderkonferenz erfolgt ein Nachtreffen auf dem die Kinder und Jugendlichen darüber informiert werden, was aus ihren Projektideen geworden ist. Darüber hinaus werden die nächsten Schritte zur Umsetzung der Projekte besprochen. 

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über die durchgeführten und geplanten Kinder- und Jugendkonferenzen, über die beteiligten Kooperationspartner/innen und die im Anschluss umgesetzten Projekte. 

Die nächste Kinder- und Jugendkonferenz findet am 12. Oktober 2022 im Stadtteil Kreideberg (mit Beteiligung von Ochtmissen, Zeltberg und der Goseburg) statt.

Kinderkonferenz im Stadtteil Moorfeld:
16.11. 2018, 16:00-18:30 Uhr in der Grundschule Lüne 
Kooperationspartner/innen: JUZ ELMO, Kindertreff ELM, Grundschule Lüne, Hort, Nachmittagsbetreuung Kinami, Albatros e.V.
Umgesetzte Projekte: Häufigere Mülleimerentleerung auf den Spielplätzen, Spielplatzumzäunung am Loewe Center, Reparatur des Recks auf dem Spielplatz der Gerhart-Hauptmannstraße, Müllsammelaktion im Stadtteil, Kreativwand im Stadtteilhaus ELM, kinderfreundlichere Betriebszeiten der Ampeln

Kinder- und Jugendkonferenz im Stadtteil Kaltenmoor:
29.03. 2019, 14:30-17:00 Uhr in der Anne-Frank-Schule
Kooperationspartner/innen: Anne Frank Schule, Aktivspielplatz Kaltenmoor (AKI), JUZ Kaltenmoor, Hort Kaltenmoor, Kreissportbund Lüneburg e. V., Jugendspielgemeinschaft 
Umgesetzte Projekte: Kostenloser WLAN-Zugang im JUZ Kaltenmoor, Naturtag "Keschern im Bach" (AKI), Ausflug zum Bauernhof (AKI), Klimawoche (JUZ Kaltenmoor), Schnuppertag für Kinder ab 8 Jahren im JUZ Kaltenmoor, Disco (JUZ und AKI), "AFC -AKI Fried Chicken": KFC-Gerichte nachkochen auf dem AKI, Ausflug in die Fun Arena (JUZ und AKI), Smiley-Zettel und Elbstones gestalten und in Kaltenmoor verstecken oder verschenken (AKI), Boxsack im JUZ Kaltenmoor, JUZ-Sports Day (in Kooperation mit diversen Sporteinrichtungen), kostenloses Schnuppertraining für Kickboxen (ermöglicht durch den Kreissportbund Lüneburg e.V.)

Kinder- und Jugendkonferenz im Stadtteil Oedeme:
28.04.2021, 16:00 - 19:00 Uhr als Hybridveranstaltung
Kooperationspartner/innen: JUZE Oedeme, Grundschule Hasenburger Berg, Kreissportbund Lüneburg/ Sportjugend, St. Michaelis Kirchengemeinde, Jugendfeuerwehr Oedeme, MTV Treubund Lüneburg
Ablauf: Erstmals als Hybridveranstaltung, an vier Standorten im Stadtteil in Präsenz, sowie online via ZOOM. Arbeitsgruppen zu den Themen Verkehr, (neues) Jugendzentrum, Spielplätze im Stadtteil, Bolz-, Sportplätze und Skaterbahn, sowie Natur, Umwelt und Stadtteilbild.
Umgesetzte Projekte: Neue Uhr, Lampe und „Open Schild“ für das JUZE. Saatbomben herstellen und verteilen. Bau eines großen Insektenhotels für den Stadtteil. Müllsammel-Aktion im Stadtteil. Unterschulpfmöglichkeiten für Insekten und Amphibien im Rosenkamp bauen. Warnschilder „Achtung Kinder“ – Projekt mit der GS Hasenburger Berg. Warnschilder für den Schulweg anfertigen und aufstellen (gefördert durch Demokratie leben). Neue Geräte für die Spielplätze Finkenhütte, Oedeme Süd und Häcklinger Weg ausgewählt. "Bunte Mülleimer"  – Projekt mit der GS Hasenburger Berg. Im Stadtteil wurden Mülleimer auf Spielplätzen besprayt. Die Motive entwickelten Schüler_innen der 4.Klassen, der GS Hasenburger Berg zum Thema Toleranz, Miteinader, Vielfalt. Die Gestaltung erfolgte durch "Dosenfutter" (gefördert durch Demokratie leben).

Kinder- und Jugendkonferenz für die Stadtteile Kreiderberg, Ochtmissen, Goseburg/ Zeltberg:

12.10.2022, 16:00 - 18:30 Uhr im KredO
Kooperationspartner/innen: Ev.-Luth. Paulusgemeinde Kreideberg, KredO, Jugendcafé Kreideberg, Jucon Goseburg, Grundschule Kreideberg, Grundschule Ochtmissen, IGS/ OBS Kreideberg, Kreissportbund Lüneburg/ Sportjugend, VSE Lüneburg (Mädchengruppe)
Umgesetzte Projekte: Termine für einen Ausflug in den Heide Park, eine Spielplatzbegehung, sowie ein Fortnite Event im Jugendcafé.

 

 

Ideenschmieden in Schulen

Ideenschmieden in Schulen


Die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg setzt sich dafür ein, eine möglichst große Anzahl von jungen Menschen mit niedrigschwelligen Maßnahmen für Beteiligung zu begeistern. Ein besonderer Fokus liegt darauf, auch Kinder und Jugendliche mit sozialen Herausforderungen zu erreichen. Vor diesem Hintergrund ermöglicht die Jugendpflege die Umsetzung von jährlich 1-2 "Ideenschmieden" an verschiedenen Lüneburger Schulen in Kooperation mit beWirken  Jugendbildung auf Augenhöhe gUG. Im Rahmen der Ideenschmieden werden sich die Schüler/innen über eigene Stärken, Schwächen, Interessen, Bedürfnisse und Wünsche für das eigene Leben(sumfeld) bewusst. Auf dieser Basis entwickeln sie Ideen für Projekte und Beteiligungsmögichkeiten. Darüber hinaus werden sie motiviert, sich im Jugendforum ihres Stadtteils zu engagieren. 

Bundesproramm
"Demokratie leben!"

Bundesproramm
"Demokratie leben!"


Seit 2015 setzt die Hansestadt Lüneburg das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner:innen um. Die drei Leitziele des Programms lauten: „Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.“
 
Ziele:
- ein diskriminierungsfreies Miteinander fördern
- den solidarischen Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken
- interkulturelle Kompetenzen fördern (u.a. Empathie, Toleranz, Respekt)
- den Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen anregen
- Vielfalt als Chance erlebbar machen
- die Gleichberechtigung der Geschlechter und Toleranz im Umgang mit verschiedenen sexuellen Orientierungen/Identitäten fördern
- Rassismus, Extremismus, Gewalt, Radikalisierungsprozessen aktiv und präventiv entgegenwirken (u.a. auch Hass im Netz)
- Demokratie positiv erlebbar machen
- demokratisches Handeln fördern
- gesellschaftliche/politische Teilhabe, Beteiligung und Mitsprache fördern
- soziales Engagement stärken
 
Zielgruppen:
- Kinder und Jugendliche (Kernzielgruppe),
-  junge Erwachsene,
-  Eltern, Familienangehörige
-  Personen an Sozialisationsorten von Kindern und Jugendlichen,
-  Multiplikator:innen,
-  staatliche und zivilgesellschaftliche Akteur:innen,
die in der Hansestadt Lüneburg leben, zur Schule gehen, hier arbeiten oder ihre Freizeit verbringen.
 
Projektförderung:
A)   Wenn eure Einrichtung im o.g. Themenfeld ein Projekt durchführen möchtet, habt ihr die Möglichkeit, dafür bis zu 10.000 Euro Fördergelder zu beantragen. Infos zur Projektförderung und zu den Antragsfristen im Jahr 2023 findet ihr hier.
B)   Ihr seid eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die ein eigenes Projekt für junge Menschen auf die Beine stellen möchte? Dann könnt ihr einen Antrag im Jugendforum Lüneburg einreichen. Informationen zum Jugendforum findet ihr vorne auf der Startseite.

Akteur/innen: Bei der Umsetzung von "Demokratie leben!" übernimmt die Hansestadt die Funktion des federführenden Amtes. Zurzeit erfolgt die Neubesetzung einer sogenannten Koordinierungs- und Fachstelle, die für die Koordination des Programms zuständig ist. Darüber hinaus wurde ein Begleitausschuss eingerichtet. Dieser begleitet, berät und unterstützt das Projekt. Er ist für die strategische Planung zuständig, gibt wichtige Impulse zur Weiterentwicklung und verabschiedet wichtige Entscheidungungen (z.B. Beschlüsse zur Projektförderung). Zu den Mitgliedern des Begleitausschusses zählen u.a. Akteur/innen aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Jugendpflege, Partizipation, Jugendschutz, Integration, Diversity, Schule, Soziales Quartiersmanagement, Religion, Polizei, Sport, Anti-Rassismus, Kultur, LSTBQ+, Wissenschaft/Universität. Das in den letzten Jahren aufgebaute Netzwerk "Demokratie leben" soll kontinuierlich gestärkt und diversifizierend ausgebaut und weiterentwickelt werden. Dabei wird auf eine interdisziplinäre Vielfalt der Netzwerkpartner/innen geachtet, v.a. im Hinblick auf unterschiedliche kulturelle, soziale und bildungsbezogene Kontexte sowie bzgl. verschiedener Religionen, Alters- und Berufsgruppen.


Weitere Informationen zum Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.demokratie-leben.de
Ansprechpartnerin „Demokratie leben!“ bei der Hansestadt Lüneburg: Katharina Fuchs: katharina.fuchs@stadt.lueneburg.de

Projektübersicht:
In den vergangenen Jahren wurden in Zusammenarbeit mit den jeweils aufgeführten Kooperations- und Netzwerkpartner/innen u.a. folgende Projekte umgesetzt:
- Auftaktkonferenz "Demokratie leben!" (Stadtjugendring Lüneburg e. V.)
- "Move on up!" (Förderverein Kriminalprävention Lüneburg e. V.)
- "United!" (CVJM zu Lüneurg e. V.)
- "Wer mischt Lüneburg auf?" (Policy Lab e. V.)
- "Demokratie bewegt - Sport verbindet" (Kreissportbund Lüneburg e. V., Ahmadiyya Gemeinde Lüneburg, DITIB Gemeinde, verschiedene Sportvereine und Übungsleiter/innen, AWO, Oberschule am Wasserturm)
- "Miteinander – Füreinander" (PaedIn e. V. Oberschule am Wasserturm)
- "Schlaue Bibliothek" (Schlau Lüneburg e. V.)
- Präventionstheaterstück "Heiles Deutschland" (Pro Pulsschlag e. V., Wilhelm Raabe Schule)
- "Kultur – Integration – Demokratie – Stärke" (PaedIn e. V., SalinO)
- "Unity" (Creativ Change e. V., Heiligengeistschule)
- "Vorbild leben!" (VHS Lüneburg, Jugendzentrum Stadtmitte)
- "Isla-Was? Schnacken über Islam" (Stadtjugendring Lüneburg e. V., Ahmadiyya Gemeinde Lüneburg, CVJM zu Lüneburg e. V., Jugendzentrum Stadtmitte, Schlau Lüneburg e. V., Intiative "Lüneburger Wochen gegen Rassismus"
- "Party für 100% Menschenwürde" (Stadtjugendring Lüneburg e. V., Jugendpflege Lüneburg, Schlau Lüneburg e. V., CVJM zu Lüneburg e. V., Salon Hansen, Hiphop Academy Hamburg, G-Breakers, Initiative "Lüneburger Wochen gegen Rassismus"
- "Rainbowflash" (Schlau Lüneburg e. V.)
- "Wer bestimmt hier was und warum?" (PaedIn e. V., St. Ursula Schule)
- "Demokratiekonferenz: Extremismus und die Grenzen der Demokratie" (Stadtjugendring Lüneburg e. V., Maximilian Fuhrmann)
- "Kulturelle Vielfalt im Sport" (Kreissportbund Lüneburg e. V., verschiedene Sportvereine und Übungsleiter*innen, Migrantenelternnetzwerk Region Lüneburg, Lehrgang "Integrationslotsen VHS, Sportjugend Lüneburg, Hanseschule Oedeme, AWO, In Bewergung e. V., Jugend Tugend e. V.)
- "JUZ United (VSE e. V., Jugendzentrum Stadtmitte)
- "Gemeinsam statt einsam – Laufen für Vielfalt" (Stadtjugendring Lüneburg e. V., Ahmadiyya Gemeinde Lüneburg, DITIB Gemeinde, CVJM zu Lüneburg e. V.)
- "Unsichtbares Theater" (Janun Lüneburg e. V.)
- "'Schwachsinn konnte hier nicht festgestellt werden ...' – Zwangssterilisation in Lüneburg" ("Euthanasie"-Gedenkstätte, Schule für Pflegeberufe, Krankenpflegeschule Lüneburg, Psychiatrische Klinik Lüneburg)
- Wanderausstellung "Ach so ist das?" (Schlau Lüneburg e. V.)
- "Politik für Jugendliche? Nicht ohne uns!" (Stadtjugendring Lüneburg e. V.)
- "Demokratie bringt Farbe" (Stadtjugendring Lüneburg e. V.)
- "Jugendprojektchallenge" (beWirken – Jugendbildung auf Augenhöhe gUG, Christianischule, Integrierte Gesamtschule Lüneburg, Oberschule am Wasserturm, Hanseschule Oedeme)
- "Frauen als Opfer der 'Aktion T4'" ("Euthanasie"-Gedenkstätte, Schule für Pflegeberufe, Städtisches Klinikum, Krnakenpflegeschule Lüneburg, DRK Augusta-Schwesternschaft Lüneburg, Psychiatrische Klinik Lüneburg)
- "Sommerferst der Vielfalt" (Checkpoint Queer e. V., Mosaique – Haus der Kulturen, Sportjugend des KSB Lüneburg e. V.)
- "Licht und Schatten" (Halle für Kunst Lüneburg e. V.)
- "#freireden? #mitreden. #gegenreden!" (Förderverein Kriminalprävention Lüneburg e. V., Wilhelm Raabe Schule)
- "Liebe in der Fremde" (Förderverein Kriminalprävention Lüneburg, Bildungs- und Integrationsbüro des Landkreises Lüneburg, Scala Programmkino, Kirminalpräventionsrat in Hansestadt und Landkreis Lüneburg, diverse Schulen)
- "#wirsindmehr – Für ein Lüneburg ohne Rassismus" (Stadtjugendring Lüneburg e. V. Jugendpflege Lüneburg, Hiphop Academy Hamburg, Christiani Schule, Wilhelm Raabe Schule, Checkpoint Queer e. V., Al-Sahaba-Kulturzentru)
- "Gegen Gewalt – für Toleranz" (Förderverein Hanseschule Oedeme e. V., Hanseschule Oedeme)
- Demokratiekonferenz "Kommunale Kinder- und Jugendpartizipation" (Stadtjugendring Lüneburg e. V., Leuphana Universität/Prof. Dr. Waldemar Stange)
- "Unser Song für Lüneburg" (Stadtjugendring Lüneburg e. V.,  Jugendzentrum Stadtmitte, Hiphop Academy Hamburg, Christianischule, Wilhelm Raabe Schule, Al-Sahaba Kulturzentrum)
- "Mädchen gegen Gewalt und für Toleranz" (Förderverein der Hanseschule Oedeme e. V., Hanseschule Oedeme)
- "Oh ein Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire" (Förderverein der Georg-Sonnin-Schule e. V., Kriminalpräventionsrat in Hansestadt und Landkreis Lüneburg, AWO)
- "Das Riesen-Räuberleiter-Mosaik: Demokratisch zusammenwirken, gemeinsam Ziele erreichen" (Förderverein Heiligengeistschule e. V., Heiligengeistschule Lüneburg)

Jugendforen

Jugendforen


In den Jugendzentren der Stadt werden in regelmäßigen Abständen Personen gewählt, die dann einen Jugendrat bilden. Die Kinder und Jugendlichen kommen hier regelmäßig in den jeweiligen Jugendtreffs zusammen und setzen eigene Ideen/ Projekte um. Das hierfür benötigte Geld kann z.B. beim Lüneburger Jugendforum beantragt werden.

Das stadtteilübergreifende Jugendforum trifft sich mehrfach im Jahr. Die Jugendzentren senden hierzu jeweils 2 Vertreter_innen mit Stimmrecht in dieses Gremium. Dort besprechen die Mitglieder eingegangene Projektanträge von Kindern und Jugendliche aus dem Stadtgebiet, beraten und entscheiden über die Verwendung der zur Verfügung stehenden Gelder.

Wer eine Projektidee hat, kann diese gerne beim Lüneburger Jugendforum einrichen. Hierzu muss das Antragsformular ausgefüllt und an das Jugendforum zurückgegeben werden. Eine Abgabe ist in den Jugendtreffs JUZ Kaltenmoor, JUZ ELMO, Jugendcafé Kreideberg und dem JUZE Oedeme möglich. Antragssteller_innen müssen hierbei die die Vergaberegeln beachten, damit ihre Ideen/ ihr Projekt auch bewilligt werden kann. 

 

Bei Fragen stehen die Mitglieder des Jugendforums unter der Mail: jugendforum.lg@gmx.de gern zur Verfügung.

 

Alltagspartizipation

Alltagspartizipation


Die Jugendpflege versteht "Partizipation" als Querschnittsaufgabe und "Haltung" für ihr gesamtes "Tun", also für sämtliche Aktivitäten, Aufgaben- und Projektbereiche. In den Jugendpflegeeinrichtungen ist Partizipation auch im alltäglichen Miteinander ein fester Bestandteil. Partizipation muss und will "gelebt" werden. ​ Die Umsetzung von Partizipationsprojekten wie Kinder- und Jugendkonferenzen ist allein nicht ausreichend. Es geht um Alltagspartizipation.

Die Mitarbeiter/innen der Jugendpflege motivieren die Kinder und Jugendlichen bei ihrer täglichen Arbeit dazu, am gesellschaftlichen und politischen Leben in Lüneburg teilzuhaben, z.B. durch das Mitwirken an Projekten und Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Sport, Natur, Politik, soziales Engagement etc.

"Alltagspartizipation" bedeutet noch mehr als die reine Teilnahme an Freizeitangeboten: Es geht darum, junge Menschen zu aktiven Mitgestaltern ihrer sozialen Lebensumgebung zu machen. Kinder und Jugendliche werden in den Einrichtungen der Jugendpflege daher von Anfang an, also auch bei der Planung, Gestaltung und Weiterentwicklung der Räumlichkeiten, des Programms und der Projekte aktiv beteiligt. Sie dürfen z.B. mitentscheiden, ob und wie die Räume der Jugendtreffs eingerichtet und welche Aktionen und Projekte im Rahmen des Sommerferienprogramms auf die Beine gestellt werden.

Die Mitarbeiter/innen der Jugendpflege sind offen für Neues und schenken den Kindern und Jugendlichen das Vertrauen, in bestimmten Belangen und Bereichen "Experten in eigener Sache" zu sein. Um sie in bestimmten Entscheidungssituationen nicht zu überfordern, zu frustrieren oder gar zu gefährden, richten sie die Beteiligungsprozesse altersgemäß aus und begleiten sie pädagogisch. Kinder und Jugendliche verfügen nicht über die gleiche Lebenserfahrung und das gleiche Wissen wie Erwachsene. Kinder und Jugendliche können von Erwachsenen lernen, aber eben auch umgekehrt. Partizipation heißt auch zu lernen, dass es Grenzen gibt und dass nicht alles umsetzbar ist, was individuell wünschenswert ist. 

Zur Gewährleistung von Alltagspartizipation setzen sich die Mitarbeiter/innen der Jugendpflege in den Einrichtungen außerdem für die Etablierung einer entsprechenden Kommunikationskultur ein. Es geht um demokratischen Austausch, um echtes "Zuhören" und das Aushandeln von Kompromissen. Im Fokus steht eine Kommunikation auf Augenhöhe, die von Respekt und Toleranz geprägt ist. 

Sämtliche Jugendpflegemitarbeiter/innen sind bzw. wurden entsprechend geschult. 

 

 

Kontakt

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Katharina Fuchs
Partizipation
Haagestraße 3D, 21335 Lüneburg
(Erdgeschoss, Büro 4)
04131 - 309-3355
katharina.fuchs@stadt.lueneburg.de